Interview & Konzert: BRETT

13. April 2018 | L'UniCo Musikredaktion | Keine Kommentare | Allgemein, L'UniCo on Tour, Musikredaktion

Wenn L’UniCo Reporterin Fiona an einem Sonntagnachmittag im RE1 Richtung Köln zu finden ist, kann das eigentlich nur eins bedeuten: Irgendwo spielt ‘ne Band & die lohnt es sich anzugucken. So auch Ende März, als sich Fiona zum Jungle Club im wunderschönen Köln Ehrenfeld begab.

Dort spielte am Abend die Band BRETT aus Hamburg. Warum? Weil ihr Debütalbum „Wutkitsch“ am 23.02.2018 erschien und einen Monat darauf ihre kleine Tour startete – unter Anderem eben mit Halt in Köln. Fiona traf Sänger Max Reckleben & Gitarrist Felix „Stacki“ Stackfleth erst zum Interview und durfte sich im Anschluss von der ganzen Band live beim Konzert überzeugen.

Max & Stacki von BRETT mit Reporterin Fiona

BRETTDas sind Max Reckleben, Stefan Schulten, Felix Stackfleth und Laurenz Gust. Die Band hat vor etwa einem Monat ihr Debütalbum „Wutkitsch“ veröffentlicht und nun sind sie heiß darauf, live zu spielen. Sie freuen sich über alle Rückmeldungen zum Album und haben die ersten Termine auf ihrer Tour in Berlin und Hamburg bereits vor ausverkauftem Haus gespielt. Krankheitsbedingt musste Schlagzeuger Stefan Schulten allerdings für diese Tour ersetzt werden – die Performance der Jungs litt trotzdem nicht darunter. Nachdem die Band nun ihr erstes Album aufgenommen und viel Zeit im Proberaum verbracht hat, geht es jetzt raus auf die großen und kleinen (Festival-)Bühnen Deutschlands. Trotzdem haben sich die vier Musiker nochmal zurück in ein Studio begeben: Mit einer Reihe von Live-Sessions, die auf dem YouTube-Kanal ihres Labels Chimperator veröffentlicht wurden, konnte man bereits einen Eindruck davon bekommen, wie die Band live klingt. Warum das ganze Album erneut – und dieses Mal live – aufnehmen? Die Erklärung bringt Gitarrist Stacki:

„Live ist unser Ding, das wollen wir transportieren. Die Produktionen klingen anders, als das was wir live fabrizieren, weil es was völlig anderes ist. Das sind zwei verschiedene Kunstformen, die Hand in Hand gehen und sich gegenseitig befruchten können und sollen. Ich finde es auch super, wenn Platten anders sind als Live Sachen, da hat man mehr von einer Truppe.“

©Fiona Thiele

©Fiona Thiele

 

©Fiona Thiele

 

 

Konzertbericht:

Zu Beginn der Show erschien der Club eingetaucht in rotem Licht und eine ordentliche Portion Nebel umhüllte die Bühne. Mit einem ebenso düsteren Anfang legten die Wahl-Hamburger los und sorgten schnell für zappelnde Beine und nickende Köpfe. Spätestens nach einer kleinen Wall of Death bzw. Wall of Love war dann auch der letzte Zuschauer in Bewegung (Videobeweis vorhanden). Die Band lieferte ordentlich ab, wie man so schön sagt. Dass am Schlagzeug eine Vertretung saß, hätte wohl niemand gemerkt, wenn die Band nicht darauf hingewiesen hätte. Man sieht den Musikern an, dass sie in ihrem Element sind und die positive Stimmung steckt an. Die aufgeladene Atmosphäre im Club fährt stimmungsmäßig nur bei einem Song etwas runter. Für den ersten Song der Zugabe „Wir“ betreten nur Sänger Max und Gitarrist Stacki die Bühne und performen das ruhigere Stück in reduzierter Form, nur um anschließend nochmal 110% zu geben. Am Ende verließ Gitarrist Felix aka. Stacki sogar die Bühne, um sich erst unters Publikum zu mischen, dann gegenüber des Sängers in Position zu gehen und von dort aus die letzten Töne zu spielen.

Trotz allem war das Publikum erstaunlich schüchtern an diesem Abend. Das kennt man so eher aus OWL, aber in Köln ist man da eigentlich anderes gewohnt. Vielleicht waren die Zuschauer an diesem Sonntagabend doch ein bisschen müde vom Wochenende und daher genau das: ZuSchauer. Nichtsdestotrotz schienen am Ende alle begeistert und belohnten die Band mit ordentlich Applaus und Lärm. Zusätzlichen Dank gab es am Merchandise-Stand, wo sich die Band nach dem Konzert einfand, um die ein oder andere erworbene Vinyl zu signieren und Fotos mit den Fans zu machen.

Mein Fazit: BRETT macht Spaß!

Text & Bilder: Fiona Thiele

 

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